Wasserwacht-Ortsgruppe

Die Wasserwacht-Ortsgruppe Albersdorf ist eine Gemeinschaft des DRK-Ortsvereins Albersdorf. In ihr sind die Albersdorfer Rotkreuzler vereinigt, die sich für die Wasserrettung interessieren.

Die Aufgaben der Wasserwacht sind:

  • Verhinderung des Ertrinkungstodes und Durchführung der damit verbundenen, vorbeugenden Maßnahmen
  • Erhöhung der Sicherheit beim Baden und beim Wassersport
  • Schutz der Bevölkerung bei Unglücksfällen und Katastrophen
  • Förderung der Gesundheit und des Sports
  • Schutz der Natur in und am Gewässer
Zu den Aufgaben gibt es Fachdienste (z.B. den Bootsdienst) und Ausbildungsbereiche (z.B. Rettungsschwimmen). Auf den Seiten dieser Homepage gibt es mehr Informationen zu den Aufgaben und Tätigkeiten der Wasserwacht Albersdorf.

Ortsgruppenleitung

Die Leitung der Wasserwacht-Ortsgruppe Albersdorf setzt sich zusammen aus:

  • Ortsleiter: Torben Hatje
  • Stv. Ortsleiter: Jannes Berndt
  • Technischer Leiter: Henrik Berndt

Geschichte

Die Wasserrettung im Deutschen Roten Kreuz hat eine lange Tradition und lässt sich bis zu einem Donau-Hochwasser im Jahre 1883 zurückführen. In Albersdorf gibt es seit 1976 eine Wasserwacht. Eine Kurzchronik:

  • 20. Januar 1976: Gründungsversammlung im Hotel "Zur Börse" mit 13 Mitgliedern. Die Wasserwacht Albersdorf wird ein Fachdienst im DRK-Ortsverein Albersdorf. Die Initiative kommt aus der Bundeswehr, Fachdienstleiter wird Herr Olschewski, Oberfeldwebel bei der Bundeswehr. Mit der DLRG Albersdorf soll zusammengearbeitet werden.
  • 1976-1979: Die Wasserwacht leistet Dienst im Schwimmbad Albersdorf, hilft beim Strandwachdienst in Büsum-Deichhausen und an der Ostsee. Es wird viel Ausbildung im Schwimmen und Rettungsschwimmen geleistet, einzelne Mitglieder erwerben den Motorbootführerschein der Wasserwacht. Fachdienstleiter ist in dieser Zeit Herr Schacht.
  • 1982: Die Wasserwacht-Arbeit wird nach einer Pause neu belebt. Fachdienstleiter ist Herr Kröpelin, ab 1984 Herr Garbade.
  • 1982-1985: Die Wasserwacht-Mitglieder bilden sich fort, veranstalten Aktionen im Schwimmbad und nehmen mit Erfolg an den Wasserwacht-Kreiswettbewerben teil.
  • 1986: Das Schwimmbad wird nach umfangreichen Umbaumaßnahmen als Freizeitbad Albersdorf neu eröffnet. Beheizte Becken und insbesondere die (für kurze Zeit) mit 77 Metern längste Rutsche in Schleswig-Holstein sorgen für Attraktivität. Die Wasserwacht erhält einen Raum mit Kraftbank und Platz für Material. Sie baut zum Pfingstumzug ein detailliertes Freizeitbad-Modell auf einem Autoanhänge (siehe Foto).

    Bild: Modell des FZB beim Pfingstumzug 1986 Bild: Großrutschenwettbewerb im FZB 1988

  • 1986-1989: Wasserwacht-Mitglieder helfen bei der Aufsicht und machen Strandwachdienst in Elpersbüttel. Die Wasserwacht hilft bei Familientagen und Aktionen wie dem Schleswig-Holsteinischen Großrutschen-Wettbewerb. Der Bahnrekord im ersten Jahr lag bei 13,87 Sekunden (siehe Foto: Wettbewerb 1988). In Meldorf findet 1988 die erste Ausbildung zum Schnorchelabzeichen in Deutschland statt.
  • 1990-1999: Die Wasserwacht stellt Teilnehmer in Kreismannschaften, 1991 wird Dithmarschen Landesmeister. Fachdienstleiter ist Dieter Reis. Die Aufsichtsdienste im Freizeitbad werden weniger. Die Wasserwacht widmet sich vermehrt der Kinder- und Jugendarbeit.
  • 2000-2009: Die Wasserwacht leistet eine sehr umfangreiche Kinder- und Jugendarbeit und sorgt mit Aktionen für Aktivität im Schwimmbad. Kinder- und Jugendmannschaften nehmen regelmäßig an Wettbewerben teil.
  • 2010-2017: Jugendgruppen der Wasserwacht Albersdorf nehmen 2011 und 2013 an den Bundeswettbewerben teil. Die Wasserwacht ist vor allem in der Rettungsschwimmausbildung aktiv. Immer mal wieder leisten einzelne Wasserwacht-Mitglieder Wachdienst an unterschiedlichen Strandwachstationen.
  • 2018: Die Wasserwacht erhält ein Motorrettungsboot. In der Folge finden seitdem Bootsdienste statt.
  • 2020: Die Albersdorfer Wasserwacht hilft bei der Besetzung der Strandwachstation Friedrichskoog.